Vielleicht wird das Unmögliche daher notwendig gewesen sein.

Ein Gespräch mit dem Philosophen und Theologen Peter Zeillinger

Anlässlichzeillinger des nächsten Supertaalks — “Die Mauern nieder” -, der sich der Vision/Utopie eines offenen, also auch außengrenzenlosen Europas hingibt, habe ich den Philosophen, Theologen und Derrida-Experten Peter Zeillinger über Jacques Derridas Überlegungen zu Europa interviewt. Herausgekommen ist ein mit Zitaten unterlegter, spannender Überblick über Derridas Europa-Bild, das politisch wie philosophisch interessant ist, auch wenn mensch selbst kein Derrida-Fan ist und mit Begriffen wie der “Identität Eropas” so seine/ihre Probleme hat.

In Derridas bekannten Vortrag “Das andere Kap. Erinnerungen, Antworten und Verantwortungen” Lesen Sie mehr »

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The Sound of Rebellion — Rezension von Everyday Rebellion

Vorweg:ER-e1395142548579 Everyday Rebellion ist nicht bloß ein Film, sondern wurde zu einer Plattform, auf der Videos hochgeladen, Bücher runtergeladen und Kommunikation stattfinden kann, soll und mittlerweile auch tut. Siehe Everyday Rebellion

Der Film ist ab heute 21. März in den österreichischen Kinos, nähere Infos dazu gibts hier.

We are ordinary people. We are like you: people, who get up every morning to study, work or find a job, people who have family and friends. People, who work hard every day to provide a better future for those around us.”

Diese Worte also den Anfang des Manifests der Indignados, aus dem Off flüsternd, beginnt der Film Everyday Rebellion. Sanft und leise wird in Bild und Ton die Vielstimmigkeit der aktuellen Sozialen Bewegungen gezeigt, die unterschiedlichen quer über die Welt verstreuten Orte des Protests, die Protestierenden, die aus den verschiedensten Schichten und politischen Hintergründen stammen, die Verschiedenheit der politischen Realitäten denen sich die Protestierenden in ihren Ländern gegenübergestellt sehen. Diese Vielheit, diese Unterschiedlichkeit beschrieben, gesprochen von einer anonymen flüsternden Stimme, verweist gleich zu Beginn auf die Botschaft, den Stil und die Absicht dieses wunderbar unterhaltsamen wie gleichermaßen aufrüttelnden Filmes hin. Lesen Sie mehr »

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Von Athen bis Sotschi — Wie Olympia unsere Städte privatisiert

SoebenAthens beach volleyball stadium - Imgur gingen mit Sotschi die teuersten Olympischen Spiele aller Zeiten zu Ende, und während in Russland gerade überlegt wird was jetzt mit den massiven Sportstätten gemacht werden kann (wobei der einzige Plan der Nachnutzung bisher darin besteht, durch das Gelände die Formel 1 Rennstrecke zu verlegen), weiß man in anderen Ländern bereits was mit alten Olympischen Sportstätten passiert. Denn nachdem die globale mediale Aufmerksamkeit verschwunden ist, und die Konstuktionsfirmen bereits in einem anderen Land an den nächsten noch überdimensionierteren Bauten basteln beginnt der Verfall der olympischen Sportstätten. Wie in zahllosen anderen ehemaligen Austragungsorten auch wird ein Großteil der Stadien entweder abgerissen oder eben dem Verfall und der Verwesung preisgegeben. Hier sei auf einen Building and Design Blog verwiesen, der den Verfall verschiedenster Olympischer Stätten eindrucksvoll dokumentiert. Doch die Folgen sind noch viel tiefgreifender. Lesen Sie mehr »

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ROAR Magazine 2.0: Independent Media for Real Democracy

Zur Unterstützung der Crowdfundingkampagne von ROARMAG.org

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Heute, wenn die Straßen von Kiev brennen und von Thailand über Bosnien bis Venezuela Massenproteste stattfinden und die meisten deutschsprachigen Medien abermals zu einem großen Teil ihre Berichterstattung auf die Folgen der Proteste für Österreich und die EU ausrichten, wird umso offensichtlicher wie dringend es Alternative Medien braucht, die von den Protestierenden selbst organisiert werden und Plattform für ihre eigenen Botschaften bieten. Auch in Österreich konnten wir während #unibrennt oder auch den #NoWKR Protesten vor wenigen Wochen sehen, wie unverzichtbar selbstorganisierte Medien sind, um den vermeintlich objektiven Journalismus um aktivistische Perspektiven zu ergänzen. Lesen Sie mehr »

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In memoriam Stuart Hall

Stuart Hall (3. Februar 1932 – 10 Februar 2014),stuart_hall einer der einflussreichsten Theoretiker Englands und der wohl bekannteste und wichtigste Vertreter der Cultural Studies, starb heute am 10. Februar 2014.

laufend ergänzte Sammlunge einiger Nachrufe und Reaktionen

Noch letztes Jahr wurde mit dem “Stuart Hall Project” eine biographische Dokumentation, die auf die theoretische Arbeit genauso wie auf sein politisches Engagement zurückblickt, präsentiert, ein Projekt das den massiven Einfluss Halls auf politische, theoretische, akademische und gesellschaftliche Diskurse nachzeichnet.


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Stuart Hall — Nachrufe (Linkliste)

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Stuart Hall starb am 10. Februar 2014 im Alter von 82 Jahren in London.

In memoriam Stuart Hall

hier sollen einige Nachrufe und Reaktionen auf diesen großen Theortiker und politischen Aktivisten gesammelt werden:
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Zizek’s perverted Guide to Ideology

I already am eating from the trash can all the time. The name of the trash can is ideology. […] It’s not only our reality which enslaves us. The trategedy of our predicament — when we are within ideology – is that when we think that we escape it into our dreams, at that point: we are within ideology.

So beginnt Slavoj Zizek seinen neuesten Film A Pervert’s Guide to Ideology, und verweist damit gleich zu Beginn auf einen zentralen Referenzfilm dieses Guides, nämlich John Carpenter‘s They Live. (hier auf Vimeo in seiner Gänze zu sehen) In diesem Film entdeckt der Protagonist eine Schachtel an besonderen Sonnenbrillen, die ihn hinter die Fassade von Werbung, Geld und nicht zuletzt einer Alien Invasion blicken lassen. Eine Brille also, die hinter die Verschwörung blicken lässt, eine Brille die den Blick auf die „Wahrheit“, auf die „wahre Welt“ eröffnet. In gewohnt kurzweilig und sympathischer Manier verweist Zizek darauf, dass diese Vorstellung, einer Brille die hinter die Fassade blicken lässt, die eigentliche Ideologie, die eigentlich gefährliche Illusion ist.

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Politik, Polizei, Postdemokratie — Jacques Rancière

Dieser Post ist Teil der Serie Vom Sinn und Unsinn des Wahlspektakels im Zeitalter der Postdemokratie

In seinem Buch „Der Hass der Demokratie“ erläutert Rancière die Probleme der heutigen Staatssysteme, denn das

was wir heute Demokratie nennen, sind Staats– und Regierungspraktiken, die genau umgekehrt funktionieren: gewählte Vertreter, die unendlich im Amt bleiben, dabei kommunale, regionale, legislative oder ministerielle Funktionen ansammeln oder abwechselnd ausüben, und die mit der Bevölkerung im Wesentlichen über die Repräsentation der lokalen Interessen verbunden sind; Regierungen, die selbst Gesetze machen; Volksvertreter, deren große Mehrheit an einer Schule für Administratoren ausgebildet wird; Minister oder Mitarbeiter von Ministern, die in öffentlichen oder halb-öffentlichen Unternehmen untergebracht sind; Parteien, die durch Hinterziehung öffentlicher Gelder finanziert werden; Lesen Sie mehr »

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Colin Crouch — Postdemokratie

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Wenn heutzutage in irgendeiner Diskussion über die aktuellen Zustände der westlichen politischen Systeme gesprochen wird, wird auch meistens gleich Colin Crouch eingeworfen, und seine Analysen der Postdemokratie. Doch was beschreibt Crouch eigentlich mit der Postdemokratie, was ist seine Vorstellung einer Demokratie und welche Gegenstrategien zur Postdemokratie schlägt Crouch vor? Diesen und ähnlichen Fragen werde ich nun im folgenden Artikel nachgehen und am besten wir beginnen gleich mit der zentralen Frage, was Postdemokratie eigentlich ist. Lassen wir Crouch antworten, und zitieren seine Definition: Lesen Sie mehr »

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Postdemokratie — eine kurze Einleitung?

Dieser Post ist Teil der Serie Vom Sinn und Unsinn des Wahlspektakels im Zeitalter der Postdemokratie

Wenn sich Stammtischanalysen mit journalistischen Leitkommentaren und wissenschaftlichen Beobachtungen nahezu decken, dann geht es wohl höchstwahrscheinlich um den Zustand der westlichen Demokratien. Denn was diese Analysen gemeinsam haben ist Frustration, Ohnmacht und Unbehagen gegenüber der Politik, denen da oben, dem System und der Demokratie im Allgemeinen. „Meine Stimme kann doch eh nichts bewegen“, ein Satz der von immer mehr Menschen zu hören ist, denn der Frustrationspegel steigt stetig. Die „wirklich wichtigen Entscheidungen“ werden doch nicht mehr im parlamentarischen Raum getätigt, sondern in den Hinterzimmern der Macht, wo die Lobbyisten mitverhandeln. Der Einfluss der Wirtschaftslobbys stieg massiv an, der Neoliberalismus wurde von der wirtschaftlichen Wahnidee zu einer politischen Doktrin, einem Paradigma innerhalb der ewig gleichen politischen Eliten, und ebendiese Eliten scheinen zwischen Stagnation Lesen Sie mehr »

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